Activities

Münzen tanzen für bedürftige Schüler 

In der Kaiser Passage Worms lädt ein Münzen-Karussell des Lions Clubs zu Spenden für die Jugendarbeit des Serviceclubs ein.

(mmm). Ein kreisrunder auf dem Kopf stehender Kegel bietet den überflüssigen Münzen aus dem Portemonnaie der Besucher der Kaiser Passage als flottes Tänzchen. Der Spaß wird durch mehrere gleichzeitig eingeworfene Münzen noch gesteigert, denn dann wetteifern die Münzen miteinander. Danach verabschieden sie sich in einen blauen Schlund, wo sie einem guten Zweck dienen. Denn der Lions Club Worms finanziert davon im Rahmen seiner Jugendarbeit Hilfen für Schüler, die in Zeiten Pandemie Hilfe zur Förderung ihrer Talente benötigen.

»Die Corona-Pandemie macht deutlich, dass zahlreiche Wormser Schüler mangels Förderung durch das Elternhaus eine didaktische Hilfe zum Lernen benötigen« erläutert Gernot Weber als Jugendbeauftragte der Lions. Der Serviceclub finanziert aus den zahlreichen kleinen Münzspenden eine solche Schülerhilfe.

Der Spendentrichter wurde dem Lions Club von der Kaiser Passage zur Verfügung gestellt. Er hat seinen Platz an den Rolltreppen in der Kaiser Passage und erbrachte bereits in den ersten Monaten seit Herbst 2020 einen vierstelligen Spendenbetrag.

 

Gesundheitsförderung und Prävention mit Klasse2000 

Gesund, stark und selbstbewusst – so sollen Kinder aufwachsen. Dabei unterstützt sie der Lions Club Worms mit dem Programm „Klasse2000“, des in Deutschland am weitest verbreiteten Unterrichtsprogramms zur Gesundheitsförderung, Sucht- und Gewaltvorbeugung in der Grundschule.

(mmm). Mit Klasse2000 und seiner Symbolfigur KLARO erfahren die Kinder, was sie selbst tun können, damit es ihnen gut geht und sie sich wohlfühlen. Frühzeitig und kontinuierlich lernen die Kinder in den Grundschulklassen 1 bis 4 durch das Programm Klasse2000 das 1×1 des gesunden Lebens – aktiv, anschaulich und mit viel Spaß. Lehrkräfte und speziell geschulte Gesundheitsförderer gestalten Schulstunden zu den wichtigsten Gesundheits- und Lebenskompetenzen. So entwickeln Kinder Kenntnisse, Haltungen und Fertigkeiten, mit denen sie ihren Alltag so bewältigen können, dass sie sich wohlfühlen und gesund bleiben.

Ziel ist es den Kindern zu vermitteln, wie wichtig es ist, gesund zu sein und sie zu überzeugen, dass sie selbst etwas dafür tun können. Kinder lernen dabei ihren Körper kennen und was sie tun können, damit er gesund bleibt und sie sich wohl fühlen.

Die Schule ist neben der Familie der Ort, an dem Kinder die meiste Zeit verbringen: Hier lernen, leben und spielen sie. Mit dem Unterrichtsprogramm lernen die Kinder spielerisch etwas über Bewegung, gesunde Ernährung und Entspannung. Ihnen werden die Lebenskompetenzen vermittelt, wie sie mit ihren Gefühlen und Stress umgehen und Streit friedlich lösen können. Auf diese Weise werden die Kinder darin bestärkt „Nein sagen“ zu können, z.B. zu Zigaretten und Alkohol.

 

Eine Studie des Instituts für Therapie- und Gesundheitsforschung verglich die am Programm Klasse2000 teilnehmenden Kinder mit einer Kontrollgruppe, die nicht am Programm teilnahm. Dabei zeigte sich bei einer Nachbefragung am Ende der 7. Klasse, dass in der Klasse2000-Gruppe deutlich weniger Jugendliche schon einmal geraucht hatten (7,9 % gegenüber 19,7 %) und dass sie seltener Erfahrungen mit Rauschtrinken hatten.

 

Symphonieorchester erspielt 10 000 € für Magnuskirche

Der Erlös eines Benefizkonzerts und Spenden des Lions Clubs und des Rotary Clubs Worms ermöglichen Sanierungen am Holzportal der ältesten lutherischen Kirche in Südwestdeutschland.

(mmm). Der Wiederaufbau der durch Luftangriffe der Alliierten im Februar 1945 völlig zerstörten Magnuskirche beschränkte sich auf Materialien und Techniken der Nachkriegszeit. Nach 70 Jahren sind erneute umfangreiche Sanierungen unumgänglich, die einen Kostenaufwand von über 2,3 Millionen € erforderten. Der nicht von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau finanzierte Eigenanteil von 20 % muss von der Magnusgemeinde aufgebracht werden, was eine Sammlung von Spenden in Worms erfordert.

Der Lions Club Worms und der Rotary Club veranstalteten in der Dreifaltigkeitskirche Ende 2019 ein Benefizkonzert mit dem ambitionierten Orchester Sinfonietta aus Worms. Der Erlös aus den Eintrittsgeldern aufgestockt um Spenden der Mitglieder beider Service Clubs konnte im Juni 2020 mit einem Scheck über 10.000 € dem Förderverein der Magnuskirche »Wir für Magnus« überreicht werden. »Mit dieser Spende wollen wir das Engagement des Fördervereins anerkennen und wertschätzen, wobei wir auf zahlreiche Nachahmer hoffen«, erklärte der Präsident des Lions Clubs Prof. Patrick Sinewe.

Die Wormser Magnuskirche liegt zwischen dem Andreasstift und dem Wormser Dom. Die Ursprünge der dem Heiligen Magnus von Füssen geweihten Kirche sollen auf karolingische Zeit zurückdatieren. Erhalten sind Teile zweier Saalkirchen aus dem 12. und 13. Jahrhundert. Zwei der Stiftsherren des Sankt Andreas Stifts predigten seit dem Auftritt von Martin Luthers auf dem Reichstag zu Worms im Jahre 1521 im Sinne des Reformators. Nach der Zerstörung Worms im Pfälzischen Erbfolgekrieg wurde die Kirche 1756 in barocken Formen erneuert. Bei der Wiederherstellung nach dem Zweiten Weltkrieg wurde auf die romanischen Formen zurückgegriffen. Mit der Spende der Service Clubs werden Arbeiten am Portal der Kirche aus Massivholz finanziert.

Spenden an »Wir für Magnus« auf das Vereinskonto IBAN: DE 66 5509 1200 0030 7267 07

Baustelle

Marcello Cura Daball neuer Präsident

Unter dem Motto „Für EINE Welt“ setzt sich der neue Präsident Marcelo Cura Daball für eine Gesellschaft ein, in der Alte und Junge, Behinderte und Gesunde, Menschen mit unterschiedlichen Kulturen und Religionen gleichermaßen respektiert und anerkannt werden und das Miteinander als Chance und Bereicherung empfunden wird. Für eine Welt, die nicht nur von der ökonomischen Globalisierung profitiert, sondern sich auch solidarisch für eine soziale und gerechtere Globalisierung einsetzt. Für eine Welt, die Brücken zwischen den Völkern baut und keine Mauern. Das Motto „Für EINE Welt“ gewinnt gerade in diesem Jahr an Momentum, wo die größte Service Organisation der Welt „Lions Clubs International“ unter dem Leitspruch „Toleranz, Integration und interkulturelle Kommunikation“ ihr 100-jähriges Jubiläum beim KDL (Kongress der Lions) in Berlin feierte. Neben den sehr erfolgreichen Adventskalender- und Goldzahn-Sammelaktionen finden im neuen Lionsjahr u.a. zwei Benefizkonzerte statt. Ein Jubiläumsbenefizkonzert mit der Sinfonietta Worms in der Dreifaltigkeitskirche am 25. Nov. 2017 gemeinsam mit dem Rotary Club Worms zu Gunsten des Stationären Hospizes Rheinhessen e.V. und ein Konzert mit der talentierten jungen Musikerin, Julia Panzer, am 13.01.2018 im Herrnsheimer Schloss zugunsten des Wormser Kindertisches. Der Lions Club Worms bedankt sich bei allen Wormser Mitbürgern, Firmen und Institutionen, die Jahr über Jahr den Club in ihrer sozialen und gesellschaftlichen Verantwortung des „Wir Dienen“ großzügig unterstützen.

Lions Club Worms verteilt hunderte von SOS Dosen
SOS DOSEN GEBEN SCHNELLE AUSKUNFT ÜBER NOTFALLPATIENTEN.

Um den Ersthelfern zu signalisieren, dass in dem Haushalt eine Notfalldose aufbewahrt wird, kommt an die Kühlschranktür und an die Innenseite der Haus- oder Wohnungstür jeweils ein Aufkleber mit dem SOS-Hinweis. So das Prinzip. Das Angebot ist insbesondere für Alleinstehende, Menschen mit ernsthaften Erkrankungen oder bei Allergikern sinnvoll. Je schneller die Rettungskräfte wissen, mit welchem Patienten sie es zu tun haben, umso effektiver können sie ihn behandeln, wissen auch Ersthelfer, die in Notfällen die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes überbrücken und die Informationen aus der SOS Dose bereits verwenden können.

Diese Informationen sollten in der Dose zu finden sein:

  • Informationen zur Person, zur schnellen Identifizierung auch ein aktuelles Foto.
  • Kontaktdaten des Hausarztes.
  • Namen von Angehörigen/Freunden, die informiert werden müssen.
  • Informationen zu bekannten Erkrankungen, Allergien, Unverträglichkeiten.
  • Welche Medikamente müssen regelmäßig genommen werden? (Hier ist es hilfreich, ein Teil einer leeren Verpackung zu nehmen).
  • Wo lagern die Medikamente? – Gibt es eine Patientenverfügung?
  • Müssen Menschen und Tiere versorgt werden?

Hans Peter Germroth neuer Präsident

Alle Jahre wieder, mit dem Ende des 1. Halbjahres endet auch die Präsidentschaft im Lions Club Worms und ein neuer Präsident tritt sein Amtsjahr an. Am vergangenen Samstag wurde dieser Akt im feierlichen Rahmen im Hotel am Schlosspark in Herrnsheim vollzogen. Der scheidende Präsident Prof. Jens Jung übergab seine Amtsgeschäfte an seinen Nachfolger Hans Peter Germroth. ‚‚Gemeinsam für andere‘‘ unter diesem Motto endete ein erfolgreiches Jahr mit zahlreichen Projekten für Jugendliche und soziale Einrichtungen. Der neue Präsident versprach in dieser Tradition weiter zu fahren und möchte die Kommunikation innerhalb des Clubs sowie eine stetige Weiterentwicklung fördern. Bild: Lions Club Worms, v.l. Jochen Wilhem, Prof. Jens Jung, Hans Peter Germroth, Joachim Christmann und Günter Schreiber

Prof. Jens Jung neuer Präsident

Jedes Jahr im Juni endet das Lions-Jahr mit dem Präsidentenabschied und ein neuer Präsident wird auf den Schild gehoben. Im Weingut Rappenhof in Alsheim übergab Präsident Dr. Thomas Herbel sein Amt an seinen Nachfolger Prof. Jens Jung. Auch das Lions-Jahr 2014/2015 war wieder mit zahlreichen Spenden an soziale Einrichtungen gespickt. Besonders großen Wert legte der scheidende Präsident auf die soziale und kulturelle Entwicklung der Wormser Gesellschaft sowie auf uneigennützige Hilfe für Menschen in Not. Der neue Präsident, Prof. Jens Jung, wird unter dem Jahresmotto „Gemeinsam für andere“ den Zielen des Lions-Club Kontinuität geben und seinen Schwerpunkt auf die Jugendarbeit lenken, weshalb der Löwenanteil des Adventskalenders ebenfalls in diesen Bereich fallen wird.

Scheck an Notfallseelsorge übergeben

Am Samstag, 2. Mai 2015 wurde der Scheck an die Notfallseelsorge übergeben. Von rechts: Vivian Lehmann übergab gemeinsam mit Wolfgang Meurer (Lions Club), Christian Becker, Sabine Hagelgans-Faber (Notfallseelsorge Worms), Helga Leib und Sabine Geiger (beide Notfallseelsorge Bergstraße), Marcelo Cura Daball und Stefan Blume (beide Lions Club). Foto: Lili Judith Oberle.

8.800 Altbrillen an Lunettes sans Frontières übergeben

Mit seinem letzten Transport im November dieses Jahres hat der Lions Club Worms nunmehr insgesamt 8.800 gespendete Altbrillen an den französischen Verein Lunettes sans Frontières übergeben. Die beiden Clubmitglieder Wulf Egelhof und Wolfgang Meurer starteten früh morgens zu ihrer dreieinhalbstündigen Fahrt in das ehemalige Kapuziner-Kloster in Hirsingue im südlichen Elsass. Die beiden Lions Mitglieder waren erneut beeindruckt von der Professionalität und der Arbeitsweise des Vereins. So werden alle gespendeten Altbrillen neu vermessen und auch gereinigt. Sie stehen dann kirchlichen Organisationen in der Dritten Welt bei Bedarf als kostenfreie Brillenspende zur Verfügung. Diese kirchlichen Stellen prüfen vor Ort auch die Bedürftigkeit des Empfängers, um so kommerziellen Missbrauch mit den gespendeten Altbrillen auszuschließen. Die Brillen gehen an verschiedenste Länder in der Dritten Welt, in Afrika an Länder wie Burkina Faso, Togo, Ghana, Kamerun, Senegal, Burundi, Uganda, Kenia, Madagaskar, Republik von Zentralafrika Kongo, Mozambique, Angola, Djibouti Tansania, Äthiopien, Zaire, Bali, Niger, Benin, Ruanda, Tschad, Sambia oder in Südamerika an Länder wie Brasilien, Kolumbien, Paraguay, Chile und in Asien an Länder wie Indonesien und die Philippinen. Die Brillensammlung des Lions Club Worms wird auch im Jahr 2015 weitergeführt werden. Ihr Optiker oder Ihre Apotheke nehmen gerne Ihre Brille an und werden diese dann an die entsprechenden Sammelstationen weiterleiten. Mehr Info unter Pe-Get@t-online.de

Scheck an Notfallseelsorge übergeben

Am Samstag, 2. Mai 2015 wurde der Scheck an die Notfallseelsorge übergeben. Von rechts: Vivian Lehmann übergab gemeinsam mit Wolfgang Meurer (Lions Club), Christian Becker, Sabine Hagelgans-Faber (Notfallseelsorge Worms), Helga Leib und Sabine Geiger (beide Notfallseelsorge Bergstraße), Marcelo Cura Daball und Stefan Blume (beide Lions Club). Foto: Lili Judith Oberle.